Sommersprossen: Sechs wissenswerte Fakten

Magazin

Sommersprossen: Sechs wissenswerte Fakten

Sommersprossen sind süß, natürlich und liegen im Trend. Gerade jetzt im Frühling kommen sie wieder intensiv zum Vorschein. Warum das so ist, und wie man sommersprossige Haut am besten pflegt, erfahren Sie hier.

Mit der Frühlingssonne kommen auch die Sommersprossen im Gesicht wieder deutlich zum Vorschein. Aber wieso ist das eigentlich so? Dermatologin Dr. Marion Moers-Carpi (49) gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Sommersprossen.

Woher kommen Sommersprossen überhaupt?

„Sommersprossen sind genetisch durch den Melanocortin-1 Rezeptor bedingt“, erklärt die Dermatologin der Nachrichtenagentur spot on news. Sie entstehen demnach „durch die Sonne und unsere Pigmentzellen. Denn sie sind Pigmentablagerungen, die vor allem dort entstehen, wo die Haut der Sonne ausgesetzt ist.“

Auf was muss ich besonders achten, wenn ich Sommersprossen habe?

Menschen mit Sommersprossen haben „meistens sowieso hellere Haut und sind für Sonneneinstrahlung empfindlicher“, sagt Dr. Moers-Carpi. Deshalb sollten besonders sie regelmäßig Sonnenschutz benutzen, empfiehlt die Dermatologin.

Kann man etwas gegen sie tun?

Wer unglücklich mit seinen Sommersprossen ist, für den gibt es eine gute Nachricht. Um sie loszuwerden, könne man Bleich-Cremes benutzen „oder sie mit einem Spezial-Laser entfernen lassen“, erklärt die Hautärztin. Für immer hält der Effekt aber nicht an, „sie werden trotzdem irgendwann wieder kommen.“

Ab wann muss ich mir um eine dunkle Sprosse sorgen machen?

Sommersprossen seien in der Regel harmlos, bestätigt Moers-Carpi. „Wenn man aber merkt, dass sich etwas verändert, wenn ein Mal dunkler wird, spannt, drückt, juckt, ausfranst oder seine Form verändert, dann rate ich, einen Dermatologen aufzusuchen.“ Wird ein bösartiger Hautkrebs im ersten Stadium entdeckt, lägen die Heilungschancen bei fast 100 Prozent.

Die richtige Pflege?

Menschen mit Sommersprossen sollten auf jeden Fall tagtäglich UV-Schutz auftragen. Für trockene Haut empfiehlt Moers-Carpi einen reichhaltigen Schutz. „Leute, die zu Hautunruhe neigen, sollten eher ein Gel benutzen. Wer kein Gel oder keine Lotion mag, der kann auch zu einem transparenten Spray greifen.“

Wie lange kann ich ohne Sonnenschutz in die Sonne?

„Sommersprossen haben bevorzugt Leute mit Hauttyp eins oder zwei“, erklärt die Expertin weiter. „Ein Hauttyp eins, also jemand mit roten Haaren, heller Haut und vielen Sommersprossen, kann zehn Minuten in der Sonne sein, ohne dass es der Haut schadet. Hauttyp zwei, blonde Haare und blaue Augen, zwanzig Minuten.“