„James Bond“: Was der neue „Spectre“-Trailer alles verrät

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„James Bond“: Was der neue „Spectre“-Trailer alles verrät

Neue Bilder zum 24. "James Bond"-Abenteuer gehen um die Welt. Am Mittwoch wurde ein neuer Trailer zu "Spectre" veröffentlicht und der gibt Einblicke in ein ganz besonderes 007-Abenteuer.

Zweieinhalb Minuten des neuen „James Bond“-Abenteuers gehen seit Mittwochmorgen um die Welt. Im neuen Trailer zu „Spectre“ kracht und explodiert es, Waffen werden abgefeuert, Wortgefechte ausgetragen, aber auch Geheimnisse gestreut, Fragen aufgeworfen und dunkle Machenschaften angesprochen. Bond-Fans dürften also voll auf ihre Kosten kommen – auch wenn am Set durch Unfälle und Verzögerungen nicht immer alles glatt lief. Was genau sich am Schluss als Wahrheit entpuppt, darauf müssen Kinogänger noch bis Anfang November warten. Einige nützliche Informationen gibt es jedoch schon im Vorfeld.

So ist bereits bekannt, dass „Spectre“ am 26. Oktober Weltpremiere in London feiern wird, in Deutschland kommt er am 5. November in die Kinos. Lange Zeit war nicht sicher, ob das Release-Datum eingehalten werden kann. Hauptdarsteller Daniel Craig (47) hatte sich während der Dreharbeiten verletzt, musste am Knie operiert werden und fiel eine Zeit lang aus.

Teurer Spaß mit viel Aufwand

Keine ruhmreichen Nachrichten für einen Film, der Berichten zufolge rund 300 Millionen Dollar kostet. Schon die beeindruckenden Bilder und Stunts im Trailer lassen vermuten, dass ordentlich Geld geflossen ist. Der Sony-Leak Ende 2014 brachte, wie „CNN“ damals berichtete, E-Mails zum Thema „Spectre“ ans Tageslicht, in denen Einsparungen gefordert wurden. Nicht verwunderlich. Bei einem Budget in der Höhe, dürfte der 24. Bond-Streifen einer der teuersten Filme aller Zeiten werden.

Der „Tag der Toten“ war aufwendig zu drehen

Ein erstes Highlight wird im Trailer auch bereits angerissen. Die ersten Szenen spielen in Mexiko-Stadt am „Tag der Toten“. 1.500 Statisten in aufwändigen Kostümen wurden dafür gebucht, hieß es von Seiten der Verantwortlichen. Alle seien an den zehn Drehtagen jeweils drei Stunden für das Event geschminkt worden, hieß es in Berichten der britischen Zeitung „The Sun“.

Für James Bond ging es in diesem Film auch in die Berge

Doch nicht nur Mexiko stand auf der Reiseroute der Filmcrew und Darsteller. Gedreht wurde rund um den Globus. So wurde auch in den österreichischen Alpen, in Rom, London und Marokko Halt gemacht. Auch davon kann man sich im Trailer bereits überzeugen.

Von Bond-Girls und Bösewichten

Größer, schneller, besser – kurz: Mehr von allem! Also auch von den Bond-Girls. Gleich drei Gespielinnen erhält 007 im kommenden Streifen. Zuletzt durfte nur Roger Moore 1981 mit so viel Weiblichkeit auf Mission gehen. Im Trailer sieht man neben Monica Bellucci – die mit ihren 50 Jahren die älteste Bond-Liebschaft aller Zeiten ist -, auch Léa Seydoux (30) und Stephanie Sigman (27). Letztere kündigte im Interview mit der „Sun“ bereits an: „Die Szenen sind sexy und Daniel ist sexy“.

Wer ist Bonds geheimer Widersacher?

Sexy – vor allem für das deutschsprachige Publikum – ist auch der Bösewicht, um den sich „Spectre“ dreht. Mit Christoph Waltz (58) ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Export-Schlager mit im Boot. Er übernimmt die Rolle des Franz Oberhauser, einem Mann, der Bond schon im Trailer verkündet: „Das war ich. Der Urheber all deiner Schmerzen“. Ihre Wege hätten sich oft gekreuzt, doch Bond habe ihn nie gesehen.

Was genau passieren wird, ist natürlich noch ein Geheimnis. Fest steht, dass der Film ähnlich wie sein Vorgänger „Skyfall“ beginnen wird. Bond soll mehr oder weniger zwangspensioniert werden, doch er setzt sich ab. „Lassen Sie mich verschwinden“, bittet Bond im Trailer Q. Eine mysteriöse Nachricht setzt ihn auf die Spur der zwielichtigen Organisation „Spectre“, mit der er auf geheimnisvolle Weise verwoben zu sein scheint.