Cameron Diaz bekommt „Goldene Himbeere“

Magazin

Cameron Diaz bekommt „Goldene Himbeere“

Zweifelhafte Ehre für Cameron Diaz. Der Hollywood-Star bekam die "Goldene Himbeere" als "Schlechteste Hauptdarstellerin" verliehen. Ben Affleck wurde hingegen von der Jury rehabilitiert.

Um diesen Preis reißt sich in Hollywood niemand, und dennoch gibt es ihn jährlich einen Tag vor den „Oscars“: die „Goldene Himbeere“ für die miesesten Leistungen der Schauspielzunft. In diesem Jahr räumte niemand Geringeres als Cameron Diaz (42) den „Razzie Award“ in Form einer in Goldfarbe angesprühten Plastik-Himbeere für ihre Darbietungen in „Die Schadenfreundinnen“ und „Sex Tape“ als „Schlechteste Hauptdarstellerin“ ab.

Das männliche Äquivalent von Diaz war in der Nacht von Samstag auf Sonntag ihr Kollege Kirk Cameron (44) für seine Leistung in „Kirk Cameron’s Saving Christmas“. Die zweifelhafte Weihnachtskomödie – die Gott sei Dank nicht auf dem deutschen Markt erschienen ist – erhielt überdies auch noch das Prädikat „Schlechtester Film“ des Jahres.

Ben Affleck von Jury rehabilitiert

Ansonsten kamen die ganz großen Schauspiel-Stars in diesem Jahr relativ glimpflich davon. Als „Schlechtester Nebendarsteller“ wurde lediglich der eher unbekannte Kelsey Grammer (60) für seine Leistungen unter anderem in „Expandables 3“ bedacht, „Schlechteste Nebendarstellerin wurde Megan Fox (28) für ihre Rolle in „Teenage Mutant Ninja Turtles“.

Freuen kann sich hingegen Ben Affleck (42, „Argo“), der in diesem Jahr mit dem „Redeemers Award“ ausgezeichnet wurde. Eine Art Rehabilitation für die positive Entwicklung des Schauspielers im vergangenen Jahr. Affleck erhielt 2004 zwei „Goldene Himbeeren“ und wurde seit 1999 insgesamt acht Mal nominiert.